Reisebericht - Motorrad und Reisen

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Reisebericht

Afrika 2016






Mein Trip im Südlichem Afrika wollte ich mit einem in Johannesburg (Süd Afrika) gemieteten Motorrad bestreiten, was ich schon von Deutschland aus organisierte, ein Zimmer für die erste Nacht war auch schon gebucht. Merrill Glos aus Ohio den ich schon von meinerTour zur Mongolei kannte, holte mich am Flughafen in Johannesburg ab, Douglas Lear ein Freund von Merrill sollte am selben Tag nur spät abends kommen. Als wir am Flughafen zum Auto liefen unterhielten wir uns über Korruption und Sicherheit in Süd Afrika vor allem in Johannesburg wo es wohl am schlimmsten sein sollte. Merrill sagte das er nirgends Probleme hatte aber auch sehr vorsichtig war er und seine Frau fühlten sich hier sicher, ein paar Minuten später standen wir in einer Polizei Kontrolle der Polizist wollte uns unbedingt mit zur Wache nehmen dem entkamen wir nur mit einem „Trinkgeld“ in Höhe von umgerechnet 11 €. „Äh Merrill wie war das noch mal mit Korruption und Sicherheit?“ Zu dritt wollten wir dann Afrika bereisen, mittags ging ich aber erst noch mal mit Merrill und seiner Frau Daine essen die beiden waren hier schon vier Wochen unterwegs. Daine brachten wir später dann zum Flughafen für sie ging es dann Heimwärts, und holten auf dem weg Douglas ab.







Nach dem Frühstück fuhren wir dann zum Flughafen um Merrills Mietwagen abzugeben, und dann mit dem Taxi zu unseren gemieteten Motorrädern. Die Übergabe erfolgte ohne Große Probleme und so waren wir bald unterwegs zu unserem ersten Ziel, wir wollten nach Swasiland und dort übernachten wo Merrill schon mit seiner Frau war. Links Verkehr hatte ich schon öfter aber war immer wieder ein Erlebnis und benötigte einige Zeit bis ich mich wieder daran gewöhnt hatte. In Süd Afrika fuhren wir erst mal so eine Art Autobahn später ging es dann über Landstraßen die aber gut ausgebaut waren und wir gut vorankamen. In Swasiland konnten wir ohne große Probleme einreisen, Visa gab es an jeder Grenze Voraussetzung waren aber auch die richtigen Dokumente für die Motorräder die wir vom Vermieter bekamen, damit wir überhaupt das Land verlassen durften wir hatten für jedes Land das wir vor der Reise Angaben ein Dokument.



 






Es war nicht so viel Verkehr in Swasiland und es ging immer schön Berg auf und Berg ab eine kurvenreiche schöne Landschaft mit sommerliches Wetter. So sollte unser erste Tag auch mit einem leckeren Essen und ein Bier zu Ende gehen.
 
 
Das erste große Ziel waren die Victoria Falls und Chobe National Park in Botswana, damit wir uns abends nicht erst viel mit Hotelsuche aufhalten müssen buchten wir für die erste Etappe das Magoebaskloof Hotel in gleichnamigen Ort Magoebaskloof. Früh war Abfahrt da wir über 500 km vor uns hatten und unterwegs den Blyde River Canyon anschauen wollten, und noch ein Grenzübergang hatten der auch Zeit kostet. Im Ort Sabie Süd Afrika mussten wir bei Merrills Motorrad ein komisches Geräusch feststellen hörte sich so an als wenn irgendwo etwas am Reifen schleift, konnten aber nicht finden also ging es erst mal weiter.









In Graskop machten wir Mittagspause wir waren trotz der vielen Baustellen gut vorangekommen, Merrills Motorrad lief immer noch also fuhren wir weiter. Vor dem Canyon schauten wir uns noch die Lisbon Falls und Berlin Falls die nah bei einander sind an, am ersten Aussichtspunkt am Blyde River Canyon warteten wir auf Doug (Douglas). Da wir schon mal weiter auseinander fuhren was kein Problem war jeder kannte das Ziel aber, wenn man abbog oder irgendwo reinging warteten man und wir waren wieder vereint. Merrill wollte hier nicht mit rein er hatte es schon gesehen und wollte nicht noch mal laufen und Eintritt bezahlen. Doug kam aber nicht und da uns das zu lange dauerte fuhren wir zurück und fanden ihn irgendwann stehen er hatte die Kette von seinem Motorrad verloren. Zweiter Tag zweites Motorrad Defekt, was nun? nach langem hin und her hielt ich beim nächsten Pickup die Hand hoch und er Stoppte prompt kleine Preisverhandlung und schon stand das Moped drauf und wir waren auf dem Weg zurück nach Graskop ins nächste Hotel.





                                                                   


Merrill nahm sofort Kontakt zum Vermieter auf der uns dann versprach jemanden zu schicken mit zwei anderen Maschinen zum Tauschen. Morgens stand auch ein Mitarbeiter der Leihfirma mit zwei Motorrädern da er sollte aber erst versuchen zu reparieren was geht. Er Hatte eine neue Kette dabei, aber leider kaum Werkzeug dabei in seiner großen Werkzeugkiste war gähnende Leere.

Im Ort haben wir uns das nötige was wir nicht bei hatten geliehen und so brauchten wir nur ein Motorrad zu tauschen. Ich war der glückliche und bekam eine rot schwarze BMW 700 GS. Wir waren wieder mobil wir fuhren nach Blyde River Canyon und verbrachten einige Zeit dort bei dem wunderschönen Naturschauspiel.






Bis Magoebaskloof haben wir es noch geschafft wo wir das Zimmer auf heute umgebucht hatten, der Tag heute war sehr heiß aber das fahren hat trotzdem Spaß gemacht, haben öfter Rast gemacht um im Schatten zu sitzen und was Kaltes zu trinken. Wir haben ein nettes großes Hotel gefunden da wurden uns auch die Papiere für die 700 GS per E-Mail gesendet und ausgedruckt. Die Erholung abends und das leckere essen und Bier nach der erfrischenden Dusche war eine Wohltat nach der Hitzeschlacht.
 
 
Man nächsten Morgen regnete es und es war aber angenehm frisch,


















                                                 und so rollten wir gemütlich zur Grenze nach Botswana.










Fortsetzung folgt.....







 
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