Reisebericht - Motorrad und Reisen

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Reisebericht

Schottland 2012



Hallo, hier möchten wir Euch von unserem Urlaub aus Schottland berichten. Als erstes mussten wir uns  mit allerlei Ausrüstungsgegenständen eindecken, da der Plan vorsah,  daß wir in Schottland Zelten ( nicht jeden Tag,  aber so ab und an).  Nachdem wir  alles zusammen hatten,  lag natürlich  ein Probezelten an,  was wir im Garten von Peter veranstalten.   Zeltaufbauen - ca. 20 min -   Luftmatratze  rein,  Schlafsack  drauf fertig – ca. 20 min – ging ja noch,  Grill  raus,  Bier,  Kippen und ein paar dumme Sprüche  beim   Lagerfeuer. Es wurde später  ziemlich  kalt. Wir  besprachen noch Fahrrouten und Ideen für den Urlaub und wurden uns dann auch einig,  daß das wohl ein toller Urlaub wird.






1.Juni;  der Tag der Abreise war endlich gekommen ! Abfahrt Wissel Richtung Rotterdam zur Fähre,  ca. 200 km waren schnell geschafft, zur  Fähre Richtung Hull ( nicht Newcastle,  jemand hatte die falsche Fähre gebucht. Ich ! Wurde auch das eine oder andere mal auf der ganzen Tour dran erinnert ).  Einchecken mit vielen anderen Mopeds, da wohl auch die Isle of  Man anstand. Na dann ist wenigsten heute was los. Motorräder auf Parkdeck und verzurrt, die vier Bett Kabine für uns war wohl klein,  aber ok,  und sauber. Das Essen war auch ok,  aber nichts Besonderes ( erinnerte mich an eine Mensa in einer Uni).



Frühstücken und auschecken: jetzt geht´s los mit dem Linksverkehr ! Es dauerte auch keine 2 Minuten bis zur ersten Tankstelle, tanken  und noch ein Kaffee, sowie eine ordentliche Portion Mecker,  da ich im  ersten Kreisverkehr schon fast vom LKW erfasst wurde,  meinten die beiden, aber nur die. Unser Weg führte über die Autobahn Richtung Hexham, da wir schnell nach  Schottland wollten. Von der schönen Sonne in den Regen bei nur noch +9,5 Grad. Ab da mit Navi Richtung Kielder,  durch den National Park und am Kielder Water vorbei:  toll zu fahren und wenig Verkehr. Die schottische Grenze war erreicht  (Stefan und Peter mit Karte "Irgendwo hier muss die Grenze doch sein, Mensch !!!").



Weiter nach Selkirk über Hawick. In Selkirk angekommen haben wir uns unser erstes Bed & Breakfast gesucht. Bei Oma: "sind auch die Schuhe sauber !!" , eingezogen in ein  nettes altes Zimmer. Duschen,  Umziehen und zu Fuß ab in den Ort;  wir hatten Hunger und Durst.  Nach kurzer Zeit hatten wir ein Restaurant mit anliegender Kneipe gefunden. Bei der Anmeldung im Restaurant blätterte die nette Bedienung lange in einem Buch  ´rum und schaute,  ob noch was frei ist. Dabei waren wir die Einzigen und da hat sich auch nicht viel dran geändert, sehr amüsant für uns.  Essen und Bier waren  gut und  nach ein paar Bieren in der Kneipe ging der erste Tag in Schottland zu Ende. Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Fort William,  man braucht ja doch schon einige Zeit, um sich an den Linksverkehr zu gewöhnen - vor allem bei Kreisverkehren -  und beim Abbiegen. Aber es wurde immer einfacher. Die Strecke nach Fort Willam war ok,  kein super Ding, aber ok. Das Wetter war gut und trocken, die Zimmersuche ging schnell. Ein Hotel,  was uns zu teuer (ca.45 €) war,  erkoren wir aber für Bier und Abendessen.  100m weiter fanden wir Bed &  Breakfast für 25 € und liefen nach dem Frischmachen rüber. Die Bedienung im Hotel war nicht der Hit, unfreundlich und ein wenig langsam, aber Essen und Bier und natürlich ein Famous Grouse war ok, der Rest lies aber ein wenig zu wünschen übrig,  aber vielleicht lag es auch an unserem Tisch 13. Richtung Clencoe ging´s weiter,  am Loch Linnhe lang;  schöne Strecke, schon Einiges an Verkehr, aber noch gut zu fahren. Wir wollten zum Tal der Tränen in Clancoe,  was sehr schön ist und nur zu empfehlen,  wenn ihr nach Schottland fahrt. Nachdem wir einige Zeit dort verbracht hatten,  mit Fotos schießen und Video drehen,  machten wir uns wieder auf dem Weg Richtung Dornie. Wir wollten zum Eilean Donan Castle,  was sehr schön am Loch Duich liegt und bei Flut zu einer Insel wird.


In der Nähe fanden wir direkt am Ufer einen Zeltplatz,  den wir dann auch für unsere erste Zeltnacht nutzten. Der Preis lag bei 9 € Plus Strom für 1 € und Duschen ebenso. Abends gingen wir zu einem Hotel,  wo wir uns eine Pizza und ein paar Drinks genehmigten. Am Zeltplatz zurück,  gingen wir nach einem kurzen Gespräch schlafen. Die Nacht war für alle nicht ganz so einfach:  es wurde sehr spät dunkel und dafür sehr früh wieder hell. Ich war um 04.30 Uhr schon wieder auf,  weil mir auch kalt war, ( es waren nur so ca. 5 Grad ),  Peter war es zu hart und Stefan hatte wohl überhaupt Problem mit dem Schlaf und war wohl ständig wach. Beim Frühstück im selben Hotel vom Vortag waren wir uns schnell einig,  daß das mit dem Zelten nicht so toll war und sich auch nicht wirklich rechnet. Wenn man das Frühstück zum Preis vom Zeltplatz addiert,  kann man auch Bed & Breakfast nehmen,  da der Unterschied nicht sehr groß ist.

Skye war unser nächstes Ziel wir haben so ziemlich die ganze Insel abgefahren unter anderem waren wir auch zum Dunvegan Castle was wir uns auch von innen angesehen hatten die Dame am Empfang war so nett unsere Jacken und Helme aufzubewahren wir bekamen sie nachher wieder die Jacken waren Schneeweiß vom Kalk der Wände, von innen war es sehenswert aber man konnte nur einen kleinen Teil des Schlosses besichtigen. Als wir von The Isle of Skye runter waren suchten wir uns auch schnell ein Bed and Breakfast in Kyle of Lochalsh haben wir bei einer netten älteren Dame was gefunden was sich nachher nicht besonders sauber herausstellen sollte beim Frühstück musste man aufpassen das der Toaster nicht wegläuft da der schon ein Eigenleben hatte so sah der wenigstens aus. In einem Hotel mit Restaurant sollten wir auch ein nicht so tolles Essen zu uns nehmen, aber im nahelegendem Pub schmeckte uns wenigsten das Bier gut.



Am nähsten Morgen ging es Richtung Appelcross Pass wo wir die Aussicht genossen von dort fuhren wir nach Gairloch und weiter nach Aultbea wo wir dann bei Wynie eine tolle Unterkunft gefunden haben. Wynie war geschätzt so ca 70 bis 80 Jahre alt aber noch super drauf Ihr Mann war schon verstorben und Ihre Kinder aus dem Haus, als wir ankamen sollten wir erst mal mit Broten und Tee versorgt werden und sie erzählte ein wenig von sich, und dann verabschiedete sie sich zum Bridgeabend und fuhr mit ihrem Auto davon. Wir versorgten uns abends mit unseren eigenen gekauften Verpflegung und spazierten zum Aultbea Hotel wo wir uns das eine oder andere Bier und natürlich Famous Grouse Whisky gönnten mit den anderen Gästen ein bisschen ins Gespräch gekommen ging der Abend schnell um das einzigste was nervte waren die Mücken draußen beim Rauchen.

Immer weiter Nördlich an der Küste (B869) entlang über Ullapool, Lochinver bis Scourie More diese Strecke war mein schönste von Schottland eine für mich Atemberaubende Landschaft in Scouire More fanden wir einen tollen Campingplatz Scourie Caravan Park mit Meerblick wenn es nicht so super windig gewesen wäre hätten wir es noch mal probiert, aber das Wetter war da gar nicht nach, also suchten wir was im Ort fanden aber nicht so schnell was da hier nicht viel Angeboten wurde bei einem Super A... bekamen wir dann doch noch ein Zimmer. Der Kerl war mal so nervig überall so Zettel hin geklebt was man alles so soll oder auch nicht, "mein Gott war das ein Typ" !!! Am Campingplatz machten wir uns es aber in der Kantine mit essen und trinken gemütlich. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück schnell weg hier. Abends hatten wir uns vorgenommen mal einen großen Hacken landeinwärts zu fahren und dann wieder zurück zur Küste gesagt getan die die Strecke war nett aber das Wetter wurde immer mieser es regnete wurde kalt und windig. Wir wollten es wenigstens bis in die Nähe der Fähre in Gills schaffen. Bei Lidl haben wir uns zwischendurch erst mal mit neuer Verpflegung eingedeckt in Gills fast gegenüber der Fähre fanden wir durch Zufall noch Zimmer da der Besitzer noch sein Schild das auf ausgebucht hinweisen sollte noch am Haus hängen hatte aber er kam angelaufen und hatte noch was für uns Frei "zum Glück".



Bei "Teuchters" Bed and Breakfast in Gills Canisbay sollten wir gut unterkommen, das war für mich und ich glaub auch aus der Sicht der anderen beiden die beste Unterkunft auf der ganzen Tour sein. Nachdem wir mit vereinten Kräften einen Anhänger mit festsitzender Bremse auf die Seite geschoben haben konnten wir unsere Motorräder in der Garage stellen. Andrew Cormack zeigte uns dann unsere Zimmer die in einem tadellosen Zustand waren und hatten sogar WIFI Anschluss wir durften die Küche mitbenutzen die auch eine Sitzecke hatte und ein Fernseher stand auch drin, Andrew war so nett uns noch ein paar Bier aus der Stadt zu holen die er uns zum Einkaufspreis überlies wir wollten ihm etwas fürs holen geben aber das lehnte er ab und so verbrachten wir den Abend bei ihm mit Bier und unserer Verpflegung.



Eine große Runde über die Orkney Insel da wir eine zweite Nacht gebucht hatten konnten wir mal so ganz ohne Gepäck fahren, also runter zur Anlegestelle Fähre gebucht und ab auf die Insel das Wetter war noch nicht viel besser aber es regnete nicht mehr. Ohne Gepäck zu fahren war sehr ungewohnt man dachte das Moped ist ein ganz anders. Wir verbrachten einen gemütlichen Tag auf der Insel , aßen dort zur Mittag  später noch Kaffee und Kuchen sahen uns ein wenig um irgendwann machten wir uns wieder auf dem Weg zur Fähre und zurück zur unsere Unterkunft und beendeten den Tag so gemütlich wie wir ihn begangen haben.



Nach dem leckerem Frühstück von Andrew machten wir uns wieder auf dem Weg nach John O` Groats da musste ich unbedingt hin da hier ja Ewan McGregor und Charley Boorman auf ihre lange Tour gestartet sind, aber John O` Groats ist nicht besonderes und so machten wir uns nach kurzer Zeit wieder auf dem weg, über Wick fuhren wir nach Loch Ness direkt an der Küste entlang Loch Ness fand ich jetzt nicht so spannend außer dass da ein See ist und den Touristen an jeder Ecke das Geld mit dem Ungeheuer aus der Tasche gezogen wird, was ich ungeheuerlich finde, ist da nichts. Wir fuhren weiter bis Whitebridge, da wir nichts anderes fanden und wir nach dem wir wieder gehen wollten mit dem Preis doch einigten blieben wir im Hotel Whitebridge  das Zimmer ging so aber dafür war das Essen lecker und wir hatten ein Pub direkt im Hotel wo wir uns auch gut einen gegeben haben.

Am nächsten Morgen war uns klar das wir nicht viel fahren werden also beschlossen wir so eine kleine Castle Tour zu machen unser Ziel war auf jeden Fall so nah wie möglich an Dunnottar Castle kommen was wir besichtigen wollten, wir fuhren nach Carrbridge ein kleiner Ort wo wir einen Kaffee tranken und die Mopeds tankten uns viel beim Kaffee trinken auf das die Polizei die Straßen sperrten  und immer mehr Leute auftauchten, nachdem wir uns überlegt hatten das das wohl nicht wegen uns ist fragte ich den Tankwart und der sagte uns dann das in wenigen Minuten das Olympische Feuer hier vorbei kommt. Die Pause wurde verlängert das wollten wir natürlich auch sehen, nach wenigen Minuten war auch schon alles wieder vorbei und wir machten uns wieder auf den weg. Mir viel nach kurzer Zeit auf das ich meine Brille auf der Tanksäule liegen gelassen hatte also wieder zurück und die Strecke normal das das ohne dumme Bemerkungen meiner beiden Freunde nicht ging war klar. Die Küste war unser Ziel unterwegs schauten wir uns ein paar Schlösser an aber nur von außen da wir nirgends rein wollten. Am Dunnottar Castle angekommen konnten wir es nicht mehr Besichtigen da es schon zu spät war also bis morgen früh. Zimmer suche sollte verdammt schwer sein als wir dachten waren eine Weile unterwegs bis wir dann ein drei Bett Zimmer mit riesen Bad gefunden hatten. Für Rauchen auf dem Zimmer gab es die Höchststrafe so stand es da geschrieben, also lieber raus, wir gingen einkaufen und setzten uns zum trinken und essen ans Meer. Der nächste morgen gehörte  Dunnottar Castle sehr sehenswert, danach machten wir uns zu unserem letzten Bed und Breakfast auf den Weg in Ladythorne House, Cheswick, Berwick upon Tweed Northumberland, Wunder schön und sehr  empfehlenswert. Was vom Haus her auf der ganzen Tour am aller schönsten war und die Leute waren sehr nett als erstes riefen sie im Nahegelegenem Restaurant an wo wir noch ein zwei Bier bekamen und vor allem was zu essen. Den Abend verbrachten wir mit dem Hausherren  und zwei Australiern du auch in Schottland unterwegs waren.

So das war es letzter Tag in Schottland bzw. England  ab zur Fähre nach Hull, und dann nach Hause wir waren ziemlich früh an der Fähre und waren dann dementsprechend früh beim Essen und dann an der Bar da noch eine kleine Abschiedsparty anstand die auch ziemlich feucht fröhlich endete außer das Stefan der einzigste war der auf der ganzen Fähre keinen Famous Grouse besorgen konnte (es gab auch  gar keinen), aber wir hatten unseren Spaß. Am nächsten Morgen aber nicht mehr nach dem zweiten mal ausrufen  merkten wir auch das wir gemeint waren, aber immer noch im Bett lagen. Das ganze Parkdeck war schon leer wir hatten total verschlafen unser Frühstück nahmen wir an der ersten Tankstelle zu uns, so sollten wir auch bald wieder zuhause sein.

 
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